
Die heute 1000 m lange Piste des Regionalflughafens Grenchen soll um 450 m nach Osten verlängert werden (4).
Der gestrichelt eingezeichnete Rollweg (8) wird nur geplant, ob er zu einem späteren Zeitpunkt gebaut wird, ist noch offen.
Die Pistenverlängerung erfordert zusätzlich 8 ha Land. Eine Hektare ist nötig für die eigentliche Piste, 7 ha sind Umgebungsland, für das aus Sicherheitsgründen, gewisse Auflagen gemacht werden. Diese 7 ha können z.B. als ökologisch wichtiges Wiesland weiter bewirtschaftet werden.
Die Piste wird lediglich verlängert. Eine Verbreiterung ist auf dem bestehenden Flughafengelände nicht möglich und auch gar nicht erwünscht, da es nur darum geht, die bestehende Kategorie Geschäftsflugzeuge ökonomischer starten und landen zu lassen.
Was ändert sich für die Anwohner?
Bei Westwind landen die Geschäftsreiseflugzeuge 450 m weiter östlich.
Bei Ostwind (Bise) ändert sich praktisch nichts.
Was ändert sich nicht für die Anwohner?
Die Anflug- und Abflugvolten für die Kleinfliegerei, die den grössten Teil der Bewegungen ausmacht (ca. 90%) bleiben bestehen wie bisher, die Verlängerung der Piste wird nur von den grösseren Geschäftsflugzeugen benutzt (heute durchschnittlich ca. 20 Bewegungen pro Tag)
Linien- oder Charterverkehr sind und bleiben verboten .

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